Meine Ausrüstung

Meine Foto Ausrüstung

Es ist immer spannend zu schauen was andere Fotografen so in ihrer Fototasche haben.

Neben kleinen Kompaktkameras war die Einsteiger Spiegelreflexkamera Canon 550D meine erste “richtige” Kamera.

 

Da ich auch gerne Filme und dabei völlige Kontrolle brauche, ziehe ich Kameras vor die so wenig wie möglich selbst entscheiden. Am besten sie überlässt mir alle Einstellung über ISO, Blende, Belichtungszeit, Bildwiederholung und Brennweite selbst.

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Die beste Reisekamera?

Nach dem ich zum Filmen und zum Fotografieren zwei verschiedene Systeme hatte, wurde es Zeit für ein System was beides ausreichend bedient. Ich habe auf meinen letzten Reisen gemerkt das die Filmkamera immer öfter im Auto blieb und ich nur mit der Spiegelreflex los zog. Die Filmkamera war eine Blackmagic Pocket Cinema Camera. Wem das nichts sagt, das ist eine kleine aber feine Filmkamera die auch in vielen großen Kinoproduktionen verwendung findet. Das besondere an dieser Kamera ist, dass sie unkomprimiert aufzeichnet, sprich man hat sein Videomaterial im Rohdatenformat vorliegen und das für jedes einzelne Bild welches man aufzeichnet. Quasie so wie man es von Analogen Filmrollen kennt welche jedes einzelne Bild unabhängig belichtet auf der Filmrolle. Diese Technik hat den Vorteil das man viel mehr Spielraum in der Nachbearbeitung hat als wenn das Material komprimiert wird. Der Größte Nachteil ist aber die immense Datenmenge. Nur so als Beispiel, die oben genannte Kamera bespielt einen 64GB Speicher in ungefähr 8 Minuten!

 

Wenn man einmal mit selchen Material und seinen Möglichkeiten gearbeitet hat, will man irgendwie nicht mehr zurück… Es musste also eine Lösung her die beides unter einem Hut vereint

Es sollte also eine Kamera sein die:

  • Kompakte Abmaße,
  • Unempfindlich gegen Spritzwasser,
  • Video Format in 10 Bit oder besser RAW,
  • Gute Fotoeigenschaften

in einem Gehäuse vereint.

Mit diesen Fertigkeiten gibt es zur Zeit nur eine Kamera die in Frage kommt: die Panasonic Lumix DC-GH5!

Ein paar Abstriche musste ich trotzdem machen: sie ist nicht besonders Lichtempfindlich und reagiert beim hochdrehen des ISO´s mit Rauschen, der dynamische Bereich ist nich so doll, und die 10 Bit Aufnahmen gehen nur bis 30 Bilder/Sekunde.

Aber das ist jammern auf hohem Niveau! Sie bietet, trotz der kleinen Schwächen eine riesen Menge an Pluspunkten:

  • Sehr gute Bildqualität bis ISO 6.400
  • Überragender Video-Modus
  • Schneller Autofokus
  • Spritzwassergeschütztes Gehäuse
  • Integrierter Bildstabilisator (praktisch bei Objektiven ohne BS)
  • Video bis 6K-Auflösung
  • Zwei UHS-II-SD-Kartenfächer ink. Hot Swapping
  • Frei belegbare Tasten
  • Wasserwaage in Anzeige
  • usw.

Ich könnte hier noch Seitenweise schwärmen, aber um es kurz zu machen: für mich die beste Kamera die ich mir vorstellen kann.

 

Um im Videomodus auch das Maximum an Ressourcen für die Nachbearbeitung zu bekommen, habe ich mir das sogenannte V-Log Update in die Kamera geladen. Das ist ein Bild- und Farbmodus welcher es ermöglicht nahezu farbfreie Aufnahmen zu machen welche aber einen höheren dynamischen Bereich bieten. Das hat den Vorteil Aufnahmen zu machen welche, eine höhere und feinere Abstufung zwischen Hellen und Dunklen Bildinhalten enthalten.

 

Es ist viel technik Bla-Bla aber ich liste am Besten mal auf was ich so in und an meiner Fototasche habe.

Die Kamera

Da geht es los mit der Kamera selbst.

Das ist die oben erwähnte Panasonic Lumix DC-GH5

Welche mit einem V-Log Update erweitert wurde.

“Machen wir’s kurz: Wer die rund 2.000 Euro für die Panasonic Lumix GH5 entbehren kann, darf bedenkenlos zugreifen. Dabei ist es ganz gleich, ob Sie sich nun der Sportfotografie, dem Filmen von Kinostreifen oder irgendeinem anderen Bereich verschrieben haben: Die Lumix GH5 bietet alles, was Sie dafür brauchen.” [Quelle: Chip.de]

Die GH5 ohne Objektiv
Die GH5 mit Objektiv

Das Objektiv

Als Objektiv habe ich mich für das Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 entschieden.

Warum? Zum einen bietet es eine durchgehende Blende, zum anderen lässt sich das Objektiv Manuell fokussieren. Das ist besonders wichtig bei Videoaufnahmen. Der nächste große und wichtige Punkt für ein Reiseobjektiv ist: es ist, wie die Kamera, Spritzwasser- und Frostgeschützt. Aber warum nicht das 12-35 mm von Panasonic? Dieses bietet sogar einen Bildstabilisator. Nach dem studieren vieler Test und Vergleiche, dutzender Videos und anfassen der Objektive, empfand ich das Olympus einfach angenehmer bei der manuellen Verstellung des Fokus und auch die gleichbleibene Schärfe auch bei 12mm fand ich beeindruckender. Den Link für das Panasonic hänge ich aber trotzdem mal an..

Um auch weiter entfernte Objekte näher ran zu holen kann ich das Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8 empfehlen. Auch dieses Objektivist spritz- und Frostgeschützt. Beide Gläser ergänzen sich hervorangend.

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm
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Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm 1:2.8
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Panasonic  Lumix G Vario 12-35 mm/ F2.8
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Der Speicher

Bei den Datenspeichern wird es schwieriger. Macht man nur Fotos und Film mit geringen Auflösungen, reichen normale SD-Karten mit mindestens Class 10. Class 10 gibt an das der Speicher mindestens 10 MB/s schreiben kann.

Will man aber die volle Auflösung und die höchsten Bildraten wird es etwas spezieller.

Dann braucht man eine Speicherkarten welche wesendlich höhere Datenraten packen, z.B. die von SanDisk welche bis zu 300 MB/s schafft!

Auf dieser Seite gibt es eine große Übersicht was mit welcher Speicherkarte bei der GH5 funktioniert und was nicht.

SanDisk Extreme PRO 64 GB SDXC 300 MB/Sek
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SanDisk Extreme Pro 95 MB/s  für Fotoaufnahmen
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Der Filter

Beim Filmen lässt sich die Belichtung nur über die Blende und den Iso Wert verändern. Die Belichtungszeit richtet sich nach der Anzahl der Bilder pro Sekunde und nach der Netzfrequenz (wenn es nicht Flackern soll im Bild).

Die Blende setzt man beim Filmen zur Bildgestaltung ein, weniger um korrekt zu belichten, auch beim Iso Wert gibt es Grenzen ästhetischer Natur (Rauschen).

Wie also das eintreffende Licht regulieren? Mit einem sogenannten Vario-ND Filter!

Dieser wird vorn auf das Objektiv geschraubt und erlaubt durch das stufenlose Abdunkeln der Helligkeit.

Bisher habe ich Filter von von B+W verwendet, ich denke aber ein günstiger ND Filter wird auch ausreichen.

Ich habe den günstigen Filter angehangen welchen ich Testen werde, ich werde berichten ob der was taugt.

Hama Vario Graufilter 2-fach Vergütung 62 mm ND2-400
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B+W Graufilter ND vario variabel ND2-32 62mm
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Das Stativ

Auf Reisen ist mir ein leichtes und möglichst kompaktes Stativ wichtig. Da ich auch schon Stative verloren oder vergessen habe, gehöre ich nicht zu der Fraktion die hunderte von Euro in ein Dreibein investieren. Meine bisherigen Stative führe ich hier mal auf.

Darunter ist ein wirklich günstiges Stativ welches sich auch als Einbeinstativ verwenden lässt. Für die ersten Gehversuche nicht falsch. Jeses Staiv ist immer ein Kompromiss. Will man eines was sich wirklich schnell auf und Abhauen lässt, eines welches möchlichst groß ist, eines mit Mittelspinne oder soll es möglichst kompakt und leicht sein?

Stative mit Mittelspinne stehen stabiler bei Wind oder wenn man mit einer Gleitschiene arbeitet, dafür sind sie unflexibler als Stative ohne Mittelspinne. Ich bevorzuge Stative ohne Mittelspinne, das muss jeder aber für sich rausfinden und nichts spricht gegen mehrere Stative, je nach Verwendung.

Der Akku

Natürlich muss ich auch länger drehen und Fotografieren, das geht zu Lasten des Akkus.

Ich habe mir als Zusatzakkus dieses hier gekauft, Vorteil ist das Ladegerät welches sich auch mit 12V USB Adapter laden lässt.

3in1-SET Panasonic Lumix G GH5 Akku und Ladegerät
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 Panasonic DMW BLF19 E Akku von Patona
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Mein Fotorucksack

So und wie transportiert man das ganze Zeug? Am besten auf dem Rück in einem geräumigen Rucksack wie diesem. Vorteil ist das die große Öffnung sich auf dem Rücken befindet und so im Gedränge keiner unbemerkt an der Tasche rumfingern kann.

Mantona Trekking Kamerarucksack
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Meine Mikrofone

Zum Filmen benutze ich externe Mikrofone, denn der Ton macht die Hälfte eines Videos aus!

 

Für einfache Reisen oder kleine Veranstaltungen habe ich das Zoom H1 Mikrofon welches ich oben auf der Kamera befestige. Ich bin sehr zufrieden mit dem Mikro, klein, leicht aber leider aus Plastik. Gut bei dem Preis lässt sich das nicht anders machen.

2018 kam davon der Nachfolger des H1 mit dem Namen H1n.

Für Interviews oder Kurzfilme verwende ich das Rode NTG2 Mikrofon welches schon eine kleine Legende geworden ist.

Aufgezeichnet wird der Ton des Rode NTG2 auf dem Tascam DR-60DMK2 Audiorecorder. Der bietet auf der Oberseite eine eine 1/4 Zoll Schraube mit dereen Hilfe man den Recorder unter eine Kamera schrauben kann, sehr praktisch für Aufnahmen auf dem Stativ. Aus der Hand wird die Konstruktion dann doch etwas zu schwer.

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