Dacia Dokker als Micro Camper

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Ohh nein, ein Dacia als Micro Camper?

Als in mir der Gedanke reifte, mit einem kleinen Camper zu reisen, ging ich lange die verschiedenen Autos durch. Am Anfang waren es Geländewagen, Kombis und Limousinen.

Alle hatten ihre Vor- und Nachteile:

Ich wollte unbedingt ein Auto wwelches unauffällig war, sich im Alltag bewegen lässt und günstig im Unterhalt ist. Sachen wie Zuverlässigkeit und Robustheit standen ganz oben auf meiner Liste.

Nach langem Suchen kamen ein paar Fahrzeuge in die engere Auswahl:

  • VW Caddy
  • Opel Combo
  • Ford Transit Courier
  • Mercedes-Benz Citan
  • Renault Kangoo

Alle Autos sind sogenannte Hochdachkombis, was sie für den Ausbau zum Micro Camper perfekt macht. Nach und nach schied ein Wagen nach dem anderen aus.

Was ist eigendlich ein Micro-Camper?

Fangen wir mal mit den normalen Campern an:
In diese Kategorie fallen Fahrzeuge welche auf Tranporterbasis gebaut werden z.B. Mercedes Benz Sprinter, Fiat Dokato etc.

Dann gibt es die Campervan. Typisch für diese Größe sind z.b. VW T6, Mercedes Benz Vito, Ford Nugget, etc.

Minicamper oder Micorcamper sind dann die ganz kleinen Hochdachkombis wie z.B.: VW Caddy, Renault Kangoo und eben auch der Dacia Dokker.
Die Grenzen zwischen den Fahrzeugkategorien sind fließend und nicht immer ist eine Einteilung möglich.

Übrig blieb, nach einem halben Jahr Autos gucken und fahren, nur noch der Kangoo. Termin gemacht im Autohaus, Probegesessen und Katalog geblättert. Gefiel! Im Renault Autohaus stand aber noch ein weiteres Fahrzeug welches ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte:

Ein Dacia Dokker in der Stepway Variante.

Sah von außen nicht schlecht aus, innen etwas karg so mit dem offenem Blech. Aber er hatte was ich ich brauchte:

  • Zwei Meter Ladelänge
  • Herausnehmbare Rückbank
  • Motor mit über 100 PS
  • Fenster rundum
  • Hecktür und keine Klappe
  • Ausstellfenster hinten

Mein Interesse war geweckt! Aber ein Dacia? Was taugt sowas?

Ein Probefahrt sollte es zeigen. Wichtig waren mir die Sitze, das muss einfach passen. Keiner will 1200km fahren und danach wegen Rückenschmerzen kaum noch krauchen können. Mir “saßen” die Sitze super! Auch auf längeren Touren nach dem Kauf, bleibt meine Meinung: Berlin->Schweiz: Keine Probleme und nichts zu meckern.

Der Motor ist mit 116 Ps ausreichend dimensioniert um auch mal schnell von A nach B zu kommen.
Das Fahrwerk ist unbeladen wirklich keine Sänfte. Dafür verträgt es auch wirklich schlechte Strassen ohne das man Angst hat gleich was zu zerstören.

Etwas Ausstattung musste aber auch sein. Das große Touch-Navi, Sitzheizung, Mittelarmlehne, Dachreling und vor allen Klima. Während ich mir den Projekt und den Dacia durch den Kopf gehen lassen habe, kam das Dacia Dokker Stepway Celebration Modell, da war schon fast alles drin was ich wollte!

So stand der Wagen beim Autohändler.

Noch mit einer ordentlichen Schicht Wüstenstaub bedeckt. Der Wagen wird in Marokko produziert, wo neben Dacia auch Renault-Nissan und Peugot eigene Modelle bauen.

Also wurde es ein Dacia und ich muss sagen, bisher keine Mängel, keine Ausfälle, keine Problem, ich bin zufrieden. Bisher (Stand: Januar 2019) habe ich etwa 33.000 fehlerfreie Kilometer runter.

Drückt die Daumen!

Wer sich den Wagen mal näher anschauen möchte, kommt über den Link unten direkt zur Dacia Seite:

33128km
Gefahrene Kilometer
Januar 2019

Dacia Dokker Mängel bisher:

IMG_20181219_14290022
  • Schwergängige Schiebetür Links (wurde im Service beseitigt)
  • Lockere Türdichtung vorn

Unterhaltskosten des Dacia Dokker.

Insgesamt ist der Dacia Dokker ein genügsames und robustes Auto.

In der Stadt, mit ständigen Staus und Stop + Go genehmigt er sich etwa 7 Liter Benzin bei mir.

Bei ruhiger Fahrweise kommt er mit weniger aus. Auf meiner Reise durch Skandinavien, hatte ich einen Verbrauch von etwa 5 Litern. Aber dort geht es weite Strecken nicht schneller als 80 km/h oder 100 km/h.

Links findet ihr einen KFZ-Versicherungsrechner vom Tarife24.de und den Link zu Spritmonitor.de.

 

Auf autokostencheck.de findet ihr einen Rechner mit dem ihr den Unterhalt des Dokkers berrechnen könnt.

Verbrauch des Dacia Dokkers bei Spritmonitor.de
Link zu Spritmonitor.de
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Erste Veränderungen am Camper.

Als Erstes musste ich meinen lackierten Stoßfänger vor Schäden schützen.

Der Zugang in den Campingausbau erfolgt bei meinem Auto über die Hecktüren oder die Seitentüren. Ein aufklebbarer Ladekantenschutz schützte die Stoßstange vor Kratzern und dellen. Der Ladekantenschutz ist aus Edelstahl und hält super Fest!

Auch der Einstieg der Schiebetüren und der Fahrer- und Beifahrerseitetüren wurden mit einem Schutz versehen. Dort habe ich diese Schutzfolien aufgeklebt um den Lack vor Kratzern und Rost zu schützen.

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There are 4 comments on this post
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    Andi G
    Aug 27, 2019 Antworten

    Hallo, schöner Ausbau. Erinnert mich sehr an Rene Kreher seinen. Ich habe aber trotzdem eine Frage. Was machst Du mit dem Kühlschrank wenn Du das Bett machst. Der Kühlschrank ist ja um einiges höher als die Liegefläche des Bettes?

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    Markus
    Jan 01, 2019 Antworten

    Den Ausbau find ich toll gelöst und super funktional. Ich kann mir gut vorstellen meinen Dokker so auszubauen.
    Darf ich Fragen wieviel Du hierfür investieren musstest?
    Gruss Markus

  • Avatar
    Markus
    Jan 01, 2019 Antworten

    Den Ausbau find ich toll gelöst und super funktional. Ich kann mir gut vorstellen meinen Dokker so auszubauen.
    Darf ich Fragen wieviel Du hierfür investieren musstest?
    Gruss Markus

    • Oliver
      Oliver
      Jan 02, 2019 Antworten

      Hallo Markus,

      das kann ich so genau nicht sagen. Das Holz und einen Sack Schrauben sollte etwa bei 200€ liegen.
      Batterien, Waschbecken, Kühlschrank, Stromwandler, Ladewander nochmal etwa 1300€. Manches wird ja immer nach und nach verändert. Hast du auch einen Dacia Dokker?

      LG Oli

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